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KFZ-Steuerklassen

KFZ Steuerklassen bestimmen den jährlichen Autosteuerbeitrag

In unaufwendigen Umbauschritten fahren sogar ältere Autos nachgerüstet wieder in einer günstigen KFZ Steuerklasse und sparen kräftig Steuern.

Einige haben noch gar nicht so alte Fahrzeuge in der Garage stehen, müssen aber bei Nutzung dieser mit einigen Steuernachteilen in der KFZ Steuerklasse rechnen. Doch zum Beispiel schon ein kleiner Kaltlaufregler kann mit wenig Aufwand das Kraftfahrzeug in eine niedrigere KFZ Steuerklasse einstufen und dadurch fast die Hälft an Autosteuer pro Jahr sparen. Nur auf diese Art gelangt ein älteres Auto von der angesetzten Euro 1 Norm, die für nicht schadstoffarme Autos steht, in die KFZ Steuerklassen Euro 2 oder Euro 3 Norm.

Dabei sollte allerdings gründlich durchgedacht werden, in wieweit das Fahrzeug noch über längere Zeit gefahren werden kann. Vor allem Fahrzeuge, die mit dem Kraftstoff Diesel bewegt werden, müssen mit einem Katalysator nachgerüstet werden, der schon wieder Kostenintensiver ist. Dieselfahrzeuge fahren bezüglich der Autosteuer generell teurer als Benziner, auch wenn sie neu sind, und in der KFZ Steuerklasse Euro 4 Norm eingegliedert sind, die aktuell die günstigste Steuerklasse ist. Dafür kommen sie an der Tankstelle finanziell besser weg. Kein Vorteil ohne Nachteil.

Viele Autos sind heute noch relativ neu, doch was die Autobesteuerung betrifft, schon echte Klassiker. Sie stehen jedoch mit einer Kilometerlaufleistung von 150.000 km frühestens in der goldenen Mitte ihrer Lebensdauer. Die neuen KFZ Steuerklassen befürworten aber nun mal nur die allerneusten Modelle sowie die sogenannten 3-Liter-Autos. Zuhause vorhandene Garagenbewohner können da oft nicht mehr wirklich mithalten. Trotz neuster Einspritztechniken werden diese Fahrzeuge nur in die KFZ Steuerklasse Euro 1 Norm eingestuft. Das ist zwar nicht die schlechteste und teuerste, kostet aber trotzdem jährlich enormes Geld, welches gespart werden könnte. Aufgrund ihres vergleichbar schlechten Abgasverhaltens im Kaltstart werden sie negativer bewertet, als neuere Fahrzeuge.

Sogenannte Umrüstteile, wie das Model Kaltlaufregler für einen Benziner, das nicht größer als eine Zündkerze ist und dessen Einbau in einer halben Stunde erledigt ist, lassen ein älteres Fahrzeug schnell in eine bessere KFZ Steuerklasse rutschen und die Investition für die Umrüstung ist bereits nach dem ersten Jahr wieder eingespart. Dem Finanzamt, dem die KFZ Steuer zukommt, muss keine neue Abgasuntersuchung präsentiert werden. Nur eine Bescheinigung der Autowerkstatt muss vorgelegt werden und schon ist die Umrüstung akzeptiert. Das allerdings lässt einen Selbsteinbau wegfallen, da eine Werkstatt nur das bescheinigen wird, was sie auch eingebaut hat. Trotz allem rechnet sich das Ersparte an Autosteuer gegen die Anschaffung und den Einbau.


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