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Ersatzteile

Ersatzteile kann man neu oder gebraucht auch online bestellen

Wer Ersatzteile zum Beispiel für das Auto nicht über die Werkstatt bezieht, sondern selbst bestellt, kann bei einer Reparatur mitunter viel Geld sparen.

Ersatzteile können ganz schön ins Geld gehen. Das gilt zum Beispiel dann, wenn am Auto oder dem Motorrad eine Reparatur erforderlich wird. Beim Blick in die Preislisten der Hersteller kann einem manchmal schwindlig werden. So werden etwa für den Austausch eines elektrischen Fensterhebers schon einmal 400 Euro allein an Materialkosten fällig. Der Arbeitslohn für die Werkstatt ist in dieser Rechnung noch gar nicht enthalten.

Gut, dass man Ersatzteile nicht unbedingt als Neuware kaufen muss. Oftmals geht es deutlich günstiger, wenn man sich bei einem Autoverwerter umsieht. Dessen Geschäft ist es, ausrangierte Autos „auszuschlachten“ und die gut erhaltenen Einzelteile anschließend zu verkaufen. Vor allem die Besitzer älterer Gebrauchtwagen wissen das Angebot von Autoverwertern und Schrotthändlern zu schätzen, denn hier bekommt man gebrauchte Ersatzteile zu einem Bruchteil des Neupreises. Ob es um den oben genannten Fensterheber geht, einen Wischermotor für den Scheibenwischer oder irgendein anderes Verschleißteil – fast immer kann man viel Geld sparen, wenn man seine Ersatzteile nicht neu kauft. Nur bei sehr exotischen und wenig verbreiteten Autos wird man manchmal nicht fündig.

Es gibt allerdings auch Ersatzteile, die man besser nicht gebraucht erwirbt. Dazu gehören alle sicherheitsrelevanten Teile im Motor oder zum Beispiel an den Bremsen. Hier sollte niemand, unabhängig vom Alter des Autos, an der falschen Stelle sparen.

Generell kann man es sich natürlich einfach machen und die Beschaffung der notwendigen Ersatzteile der Werkstatt überlassen, die die Teile auch einbauen soll. Das ist allerdings nicht immer die günstigste Variante, weil manche Firma einfach ein paar Euro auf den Listenpreis aufschlägt und sich auf diese Weise einen Zusatzverdienst sichert. Deshalb macht es immer Sinn, wenn sich der Kunde auf eigene Faust nach den Preisen erkundigt und gegebenenfalls die erforderlichen Ersatzteile selbst bestellt. Das kann bei einem Händler vor Ort geschehen, noch einfacher geht es per Internet. Hier kann man sich nämlich erst einmal die Preise verschiedener Anbieter anzeigen lassen und dann die günstigste Variante bestellen.

Noch besser: Man holt erst einmal via Internet ein Angebot ein und legt dieses in der Werkstatt vor. Dann zeigt sich, ob man das Teil dort zum selben Preis beschaffen kann. Manchmal allerdings wird es in der Werkstatt sogar noch ein wenig günstiger – das kann immer dann sein, wenn die Firma im großen Stil Ersatzteile einkauft und von den Lieferanten entsprechende Rabatte bekommt, die Privatkunden nicht erhalten.


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